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Effizient handeln gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung
Was Polizeiermittlungen im „Rotlicht“ erschwert und eine Kultur der Straflosigkeit fördert – und was Zoll, Polizei und Politik dagegen tun können.
Gäste sind:
• Frank Buckenhofer, Zollfahnder, Vorsitzender der GdP im Zoll, stellvertretender Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei, Autor des Buches: Bewegtes Geld. Von Geldwäschern und Schmugglern, 2019
• Karsten Loest, SEK Einsatzleiter a.D. aus Berlin, Gründer des Vereins B.I.S.S.
• Helmut Sporer, Kriminaloberrat a.D., Experte für Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung
Moderation: Silvia Reckermann, Aktionsgruppe Gleichstellung Bayern, AGGB
Einladung zu unserer ONLINE – Veranstaltung am 25.2.2026, 19h – 21h per Zoom, Anmeldung erforderlich

25
feb
2026
19 Uhr
Neue rechtsethische Studie zur Prostitution und zur Wirksamkeit des Nordischen Modells in Schweden, Norwegen und Frankreich von Dr. Jakob Drobnik
Dr. Jakob Drobnik ist Jurist und ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Er lehrt als Dozent an der Technischen Universität in Posen.

Schild am Eingang zur Herbertstraße, Reeperbahn Hamburg, Foto: privat
Dieses Verbotsschild ist im Hinblick auf die Evaluation des Prostitutionsschutzgesetzes durch das KFN umso absurder, da im Bericht von Kund*innen der Prostituierten die Rede ist, und in Zukunft der Zugang auch für Minderjährige in der Prostitution diskutiert und ggf. ermöglicht werden soll.
Stellungnahme der AGGB zur Evaluation des Prostituiertenschutzgesetze vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) im Auftrag des BMFSFJ
Finden Sie bitte unter dem Button MEHR LERNEN unsere ausführliche Stellungnahme und kritische Einordnung zur Evaluation des Prostituiertenschutzgesetzes durch das KFN.
Die 5 wichtigsten Kernaussagen sind:
- Die Evaluation des KFN verfehlt aus Sicht der AGGB das eigentliche Ziel eines effektiven Gewaltschutzes in der Prostitution, da sie strukturelle Gewalt, Ausbeutung und Menschenhandel nicht systematisch adressiert und das Dunkelfeld unzureichend berücksichtigt.
- Die Methodik ist leider unzureichend: Trotz hoher Rücklaufquote bleibt unklar, wer die Fragebögen tatsächlich beantwortet hat, und qualitative Interviews mit Betroffenen waren zu selten und oberflächlich, während Profiteure und Freier unverhältnismäßig viel Raum erhielten.
- Die Darstellung der Zielgruppe in der Evaluation – vorwiegend deutsche, gebildete und versicherte Frauen im Nebenerwerb – weicht stark von der Realität ab, wie sie aus der Praxis bekannt ist, wo meist sehr junge, oft migrantische und mehrfach belastete Frauen betroffen sind.
- Besonders scharf kritisieren wir die Vorschläge des KFN, die eine Anmeldung zur Prostitution auch für Hochschwangere, Minderjährige und Obdachlose ermöglichen sollen – was als gefährlicher Tabubruch und staatliche Legitimierung von Ausbeutung und Gewalt gesehen wird.
- Die Evaluation wird als wissenschaftlich fragwürdig, ideologisch voreingenommen und politisch folgenlos bewertet – statt Schutzmaßnahmen für vulnerable Gruppen zu stärken, droht sie, das System Prostitution durch technokratische Regulierung zu stabilisieren.

EineWeltReport: Die EM, Menschenhandel und Prostitution – sollen die Sperrbezirke in München abgeschafft werden?
EineWeltReport mit Kevin Kaisig (Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt) auf Radio Lora: Wir sprechen mit Silvia Reckermann von der Aktionsgruppe Gleichstellung Bayern (AGGB) über Prostitution, Menschenhandel und die Sperrbezirke in München. Nach Angaben der OSZE stehen zwei Drittel des globalen Menschenhandels in Zusammenhang mit Prostitution und Deutschland ist dabei mit seiner liberalen Gesetzgebung eine Top-Destination. Gerade Großereignisse wie die EM oder die Wiesn sind auch in München mit einem Anstieg des Menschenhandels und der Prostitution verbunden. Im Rahmen der Kampagne #Rote Karte für Freier stellt sich die AGGB entschieden gegen diese Entwicklungen und warnt vor einer Abschaffung der Sperrbezirke in München. Wir diskutieren die Lebensrealität der Frauen, die oft in die Prostitution gezwungen werden, sowie gesamtgesellschaftliche Auswirkungen für Sicherheit und Gleichstellung, die tagtäglich auch am Münchener Hauptbahnhof zu spüren sind.
EineWeltReport mit Kevin Kaisig (Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt)
EM Kampagne Rote Karte für Freier
Die Fans der EM 2024 aus ganz Europa zu Gast in München, Berichte in den Medien
Das Bayerische Fernsehen, Focus Online, BR24 und einige internationale Medien haben über unsere Kampagne @rotekartefürfreier berichtet.
Unterstützung aus der Zivilgesellschaft und Politik für die Kampagne Rote Karte für Freier
Von der SPD: Stadt, Land, Bund, EU
Aus dem EP: Martin Schulz, Parlamentspräsident a.D., Maria Noichl, MdEP, Bundestag: Bundesminister Lars Klingbeil, Bundesminister a.D. Franz Müntefering, Hanna Wolf, MdB a.D., Seja Knorr-Köning, Philippa Sigl-Glöckner, David Rauch, Münchner Kandidierende für den Bundestag, Landtagsabgeordnete: Katja Weitzel, Christiane Feichtmeier, Landesvorsitzende der SPD in Bayern Ronja Endres Stadtrat: Roland Hefter, Christian Köning (Parteichef SPD München), Robert Hagen, AK Internationales, Marie Fuckenrieder, Gleichstellungsbeauftragte der Jusos, Anne Hübner Fraktionsvorsitzende des Stadtrates der Münchner SPD, Cumali Naz SPD Stadrat und viele andere mehr

Von der CDU/CSU
CDU: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, CSU: Finanzminister a.D. Theo Waigel, Innenminister Joachim Herrmann, Tobias Reiß, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Prof. Ursula Männle, Staatsministerin a.D., Clemens Baumgartner, CSU Oberbürgermeister Kandidat für 2026, Ulrike Grimm, CSU Stadträtin und Vorsitzende der Frauenunion, Delija Balidemaj, CSU Stadtrat München
Von den Freien Wählern, den Grünen, der ÖDP und anderen
Alice Schwarzer, aus dem bayerischen Landtag Freie Wähler: Susanne Enders, Roswitha Toso, Ulrike Müller, MdL Barbara Fuchs von den Grünen sowie Renate Unterberg, Simon Klopstock von der V-Partei³, Dardan Kolic von den Grünen, Mitglied im Bezirkstag, präsentieren ebenfalls stolz die Rote Karte für Freier.






























































































